Sonderheft "Solidarität"

"Das Verständnis der Sozialen Arbeit als politische
Kraft schlägt sich in ihren ethischen Grundhaltungen
und ihrem Aufgabenverständnis nieder: in der Partei-
lichkeit (mit der Klientel) und in der Solidarität (mit
Gleichgesinnten). Es verknüpft das berufliche und (sozial-)
politische Handeln auf verschiedenen Ebenen
miteinander.
Parteilichkeit für die Klientel der Sozialen Arbeit ist
das Bemühen – trotz des immer auch bestehenden
gesellschaftlichen Auftrages –, sich im Sinne des
Mandates für die Menschen, für deren Bedürfnisse
und Bedarfe einzusetzen und mit ihnen zusammen
deren Interessen zu verteidigen – im Zweifel auch gegen
die Interessen des Systems (vgl. z. B. Thiersch
1993, S. 13). In jüngster Zeit gerät die Parteilichkeit
immer mehr in Verruf und wird als unwissenschaftlich
und nicht mehr zeitgemäß kritisiert.
Solidarität bedeutet, sich mit anderen Menschen zusammen
für die gemeinsamen Interessen einzusetzen,
sich dabei gegenseitig zu stützen und gemeinsam
gegen die Verhältnisse zu kämpfen, die diesen Inte-
ressen im Wege stehen....."


...so die Beschreibung von Frau Prof. Mechtihild Seithe in der Sonderausgabe zu "Solidarität"

Die Sonderausgabe kann hier heruntergeladen werden.

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