Aktuelle Nachrichten

DBSH auf dem Jahresempfang des Völklinger Kreises

Unter dem Motto „Stolz“ fand zuletzt der diesjährige Jahresempfang des Völklinger Kreises (Berufsverband für schwule Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Kultur) statt. Ausgetragen wurde dieser im Kaisersaal im Kaisersaal der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin. Den „Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.“ (DBSH) vertraten Thomas Greune und Michael Leinenbach. 

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Kommentar zur Haltung der konservativen politischen Mandatsträger in Deutschland zur Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare.

Wird der europäische Vergleich gezogen, so muss festgestellt werden, dass die Haltung der bürgerlich konservativen politischen Mehrheit in Deutschland derzeit immer noch diskriminierend ist. Aktuell wurden Anträge zur Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare in der Sitzung des Bundestages am 17. Mai 2017 (233. Sitzung) eingebracht.  

DBSH auf dem Jahresempfang des Völklinger Kreis e.V.

Anlässlich seines Jahresempfanges und seines 25-jährigen Bestehens, lud der Völklinger Kreis am Freitag, den 07.10.2016, ins Wasserwerk nach Berlin ein. Für den DBSH, der freundschaftlich mit dem Völklinger Kreis verbunden ist, nahmen vertretend Thomas Greune und der Bundesvorsitzende, Michael Leinenbach, gerne die Einladung an. »weiterlesen 

Bunt statt grau - Dynamik pur

Der DBSH als Mitglied der dbb Familie auf dem "Lesbisch - Schwulen Stadtfest" in Berlin

Stand Juli 2016

Der DBSH ist in diesem Jahr am Stand des dbb Landesbundes Berlin auf dem "Lesbisch - Schwulen Stadtfest" http://www.stadtfest.berlin/de/index.html vertreten.

Frederick Dellin und Thomas Greune standen im Stand der dbb Familie als Ansprechpartner zur Familie. Ein herzliches Dankeschön an Frank Becker, den Vorsitzenden des dbb Landesbundes Berlin für die herrliche Aufnahme der Kollegen am Stand: http://www.dbb.berlin

Ein herzliches Dankeschön auch an Thomas Greune und Frederick Dellin, für deren Engagement in der LGBT Familie des DBSH. Die beiden waren sich sicher, auch im nächsten Jahr wieder mit der dbb Familie Flagge auf dem Straßenfest für die LGBT Community zu zeigen.

Weitere Infos findet Ihr hier: http://www.dbsh.de/fileadmin/downloads/20160713_LGBT_Flyer.pdf

Diversity als Chance verstehen

Stand Juni 2016

Interview des DBSH-Bundesvorsitzenden in der Zeitschrift des Völklinger Kreises (https://www.vk-online.de/news.html):

Seite 6 und 7

http://www.dbsh.de/fileadmin/redaktionell/bilder/Handlungsfelder/Newsletter_02_2016_RZ_web_DS.compressed.pdf 

"Der Völklinger Kreis ist das Netzwerk schwuler Führungskräfte und Selbständiger. Als Berufsverband fördernt er den beruflichen Erfolg seiner Mitglieder - insbesondere durch Vernetzung und Erfahrungsaustausch. Er setzsetzt sich für ein diskriminierungsfreies Arbeits- und Lebensumfeld schwuler Führungskräfte ein. Er engagiert sich für ein ganzheitliches Diversity Management in Wirtschaft, Verwaltung und Organisationen.“

DBSH beim Nollendorffest 2015

Gabriele Stark-Angermeier (2. Bundesvorsitzende des DBSH) besucht Frank Becker (Vorsitzender des dbb Landesbund Berlin) am Stand des dbb Landesbund auf dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest (Nollendorffest).

Bundesgerichtshof (BGH) erkennt schwules Paar als Eltern an

Stand Dezember 2014 

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sowie schwule Lebenspartner können künftig leichter ein Kind von einer im Ausland lebenden Leihmutter austragen und die Elternschaft in Deutschland anerkennen lassen.

Das Urteil: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2014&Sort=3&nr=69758&pos=1&anz=193

Kath. Weltkirche hat Mittleid mit Homosexuellen - Sprache schafft Wirklichkeit

Stand Oktober 2014 
Verfasst von Michael Leinenbach

"Kath. Weltkirche will Homosexuellen mit Achtung, Mitleid und Takt begegnen"

Wenn wir von dieser Haltung ausgehen, so wissen wir auch, was von der Kath. Weltkirche im Jahr 2014 zu erwarten ist. In Rom geht im Oktober eine Synode zu Ende, die eine Wende in der bisherigen Kirchenpolitik der Kath. Weltkirche hätte bringen können. Doch wie so oft – Chance vertan.

Wie die Deutsche Welle am 18.10.14 mitteilt, konnte die Synode in Rom für Texte zur Homosexualität und dem Umgang mit geschiedenen Paaren keine Mehrheiten finden. Was man von Debatten zu halten hat zeigt sich am deutlichsten in gewählten Formulierungen, wie denen, dass Homosexuellen mit Mitleid begegnet werden soll. Mitleid und das damit verbundene  Almosenwesen entstammen aus dem Mittelalter. Zeigt die Weltkirche also, auf welcher Stufe Ihre eigenen wahren inneren Prozesse ablaufen – bewegt sich der innerkirchliche Diskurs auf der Stufe des Mittelalters?

Im 21. Jahrhundert leben und eine mittelalterliche Haltung vor sich her tragen. In einem Zeitalter der Inklusion und der Forderung der Teilhabe, haben mittelalterliche Begrifflichkeiten wie „Mitleid“ in solchen Kontexten nichts zu suchen. Die Formulierung „Mitleid“ stellt ein „Obrigkeitsdenken“ nach dem Motto „Wir die Guten werden Euch arme Sünder schon retten“ dar. Die Weltkirche vergisst hierbei gänzlich, dass nicht Sie zu entscheiden hat wie die Menschen leben, sondern die Menschen entscheidet selbst wie sie leben. Die Kirche kann Menschen an den Orten und den Plätzen an denen sie leben assistieren und unterstützen. Wichtig jedoch ist auch ein respektvoller Umgang und hierzu gehört an erster Stelle der Verzicht auf Formulierung wie z.B. „Mitleid mit Homosexuellen“ zu äußeren.

Die Weltkirche muss in einer aufgeklärten Welt irgendwann verstehen, dass Glaube unabhängig von Institutionen erfolgt. Institutionen bilden einen möglichen Rahmen – nicht mehr und nicht weniger. 

Vielleicht sollte die Weltkirche anstelle „Mitleid mit Homosexuellen“ zu propagieren sich lieber mit sich selbst und den eigenen Vorfällen und Krisen beschäftigen und das ausgesprochen Mitleid einfach mit sich selbst haben. Damit hätte sie genug zu tun.

Zurück Formulierungen, die die weltfremde der Weltkirche aufzeigen:

  • eine gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften soll nicht mit einer Ehe gleichgesetzt werden dürften.

Weiter heißt es:  

  • Homosexuellen soll mit "Achtung, Mitleid und Takt" begegnen werden…

  • die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion unter bestimmten Voraussetzungen weiter geprüft werden solle…

"Wie wirklich ist die Wirklichkeit" - lautet ein Buch von Paul Watzlawick. Betrachtet man die Sprache nach der aktuellen Synode so kann man feststellen, dass die Wirklichkeit der Weltkirche weit weg von Inklusion, Akzeptanz, Toleranz, Respekt und der Hinwendung zu allen Menschen ist. Vielmehr ist erkennbar, dass die Weltkirche sich wohl in Nischen zurückzuziehen scheint und sich hinter der vergangene noch im vom Mittelalter geprägten Welt verstecken möchte.

Einige ausgewählte Links:

DBSH auf Jahresempfang des Völklinger Kreises

Stand Oktober 2014 

Erstmals war der DBSH in diesem Jahr (vertreten durch das GfV Mitglied Thomas Greune und den Vorsitzenden) auf den Jahresempfang des Völklinger Kreises eingeladen. Das Motto des diesjährigen Empfanges der im KPM (Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin) stattfand lautete "Selbstbewusst schwul - Vielfalt verantworten". 

Das Grußwort sprach die Staatsministerin Aydan Özoguz (MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration).

"Der Berufsverband Völklinger Kreis e. V. (VK) ist das Netzwerk schwuler Führungskräfte und Selbstständiger und der Partner für berufliche Förderung, Wertschätzung und Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Er setzt sich für ein diskriminierungsfreies Arbeits- und Lebensumfeld schwuler Führungskräfte ein und kämpft aktiv für die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Arbeitsleben."

Aus unserer Sicht ein sehr schöne Veranstaltung an, der weitere Kontakte im Bereich LGBTTIQ / Gender/Queer geknüpft werden konnten.