Selbständige im DBSH

Selbständige Soziale Arbeit ist seit einigen Jahren ein präsentes Thema. Die „Solo-Selbständigkeit“ hat sich erheblich ausgeweitet, aus eigenen Berechnungen geht der DBSH davon aus, dass 5% aller SozialarbeiterInnen unter diesen Bedingungen tätig sind.

Beratungsaufgaben für DBSH-Mitglieder als Selbstständige in der Sozialen Arbeit

Der DBSH bietet für seine Mitglieder, die selbständig sind oder eine Existenzgründung planen eine Beratung an. Hierzu beauftragt der DBSH das „Institut für Selbstständige in der Sozialen Arbeit e.V.“ mit der Wahrnehmung der Beratung von Mitgliedern des DBSH.

Mitglieder des DBSH, die diese Beratung nutzen wollen, weisen ihre Mitgliedschaft nach. Dies geschieht durch eine Kopie des Mitgliedsausweises oder durch eine Bestätigung seitens der Geschäftsstelle des DBSH.
Themengebiete der fachlichen Beratung können sein: Organisationsfragen, Fördermittel, Übersichten zu Fragen der Sozialversicherung, der Besteuerung usw.
Ein Mitglied des DBSH kann im Jahr maximal eine Beratungsstunde im vorgenannten Sinne auf Kosten des DBSH beanspruchen. Ist eine Beratung für mehr als eine Beratungsstunde erforderlich, berät das Institut Mitglieder des DBSH für maximal drei weitere Stunden ebenfalls zu einem Honorar in Höhe von  60,-€/1h, danach nach Vereinbarung. Die Beratung wird in diesem Fall direkt mit dem Beratenen vereinbart und abgerechnet.

Bei Inanspruchnahme der Beratungsleistung durch das „Institut für Selbstständige“ entstehen Kosten, die aus Mitgliedsbeiträgen finanziert werden. Um die Leistung dauerhaft für Mitglieder gewährleisten zu können, ergibt sich aus dieser Inanspruchnahme eine zweijährige Bindung an den Berufsverband.

Sollte die Beratung eine rechtliche Prüfung des Einzelfalles erfordern, wird darauf verwiesen, dass der Beratene eigenständig einen Rechtsanwalt, im Steuerrecht ggf. einen Steuerberater, beauftragt. Das Institut wird Berater benennen, die bereit sind, die ersten Beratungsstunden ebenfalls zu einem Honorar von € 60,-/h abzurechnen.
Sollte eine Fallkonstellation gerichtliche Schritte notwendig machen und sollten diese von grundsätzlicher Bedeutung für die Selbständigkeit in der Sozialen Arbeit sein, berät und unterstützt das Institut den Beratenen dahingehend, die Prozesskostenübernahme beim DBSH zu beantragen. Der DBSH sichert zu, über entsprechende Anträge innerhalb von einer Woche zu entscheiden, wenn dem Antrag eine rechtliche Stellungnahme zu den Erfolgsaussichten beigefügt ist.

Kontakt

Institut für Selbstständige in der Sozialen Arbeit e.V.
c/o Prof. Dr. Stefan Schaub
Kath. Hochschule NRW
Wörthstraße 10, 50668 Köln
Email: info[at]ist-s.de

Institut für Selbstständige in der Sozialen Arbeit e. V. gegründet.

Die Mitglieder der Bundesfachgruppe der Selbstständigen im DBSH gründeten am 15. November 2008, in Köln, das Institut für Selbstständige in der Sozialen Arbeit e. V.. Das Institut wird sich zukünftig mit den Herausforderungen und Fragestellungen im Zusammenhang selbstständiger Tätigkeiten auseinander setzen.

Schlagwortartig werden die Institutsaufgaben benannt  mit:

  • Netzwerkarbeit,

  • Information und Beratung,

  • wissenschaftlichen Aspekten der Forschung, Lehre und Weiterbildung.

Zum Vorsitzenden wurde Herr Prof. Dr. Schaub bestimmt, welcher mit Herrn Wilfried Nodes und Herrn Olaf Bührke den Vorstand bilden.

Mehr dazu:

Beschreibung: Dateigröße: Download:
Institut für Selbstständige in der Sozialen Arbeit e.V. 210 kB Institut für Selbstständige in der Sozialen Arbeit e.V.