Bundestarifbeauftragte_r

Beschluss der Bundestarifkommission des DBSH – Berufung einer Tarifbeauftragten

Beschlussvorschlag:

Die BTK des DBSH beschließt, Gaby Böhme (bisherige Vorsitzende der BTK des DBSH) als Tarifbeauftragte der BTK des DBSH zu benennen und überträgt ihr die für dieses Amt notwendige Kompetenzen.

Begründung:

Die Einrichtung der Funktion der Tarifbeauftragten wird notwendig, da seitens der Leitung der BTK des DBSH nicht alle Tariftische in die der DBSH durch seine Mitgliedschaft im dbb eingebunden ist, übernommen werden kann. Bereits in der Vergangenheit konnten die Tariftische zwischen der Vorsitzenden der BTK sowie dem Bundesvorsitzenden untereinander so aufgeteilt werden, dass die Mitwirkung an den Tariftischen im Ehrenamt möglich ist. Durch das Inkrafttreten der neuen Satzung wurde die BTK zu einem Organ und übernimmt abschließend die Beschlüsse analog  des EBV, der diese für Aktivitäten im Rahmen der Vertretung der Profession übernimmt (Paragraph 14). Diese neue Aufgabe der BTK hat gleichsam die Gleichstellung mit dem EBV zur Folge, was bedeutet, dass die Leitung der BTK bei den Vorsitzenden ist.

Wie beschrieben kann seitens des Vorsitzes die Aufgabe alle Tariftische zu bespielen nicht in seiner Gänze getragen werden. Aus diesem Grund bitte ich um Zustimmung der Ernennung einer Tarifbeauftragten der BTK des DBSH.

Einstimmig beschlossen von der Bundestarifkommission des DBSH am 25.10.2014 in Königswinter

Vorstellung der Bundestarifbeauftragten Gaby Böhme

Stand Feburar 2016

Kontakt zur Bundestarifbeauftragten

Der DBSH als größter deutscher Berufsverband besitzt gleichzeitig auch den Status einer tariffähigen Gewerkschaft.

Durch diese Kombination hat der DBSH die Möglichkeit die Interessen seiner Mitglieder nicht nur in berufspolitischen, sozialpolitischen, ethischen Bereichen zu vertreten, sondern auch die arbeits-und tarifrechtlichen Interessen wahrzunehmen.

Warum ist für mich die Tarifarbeit im DBSH ein wichtiges Thema?

Die gewerkschaftliche Vertretung der Profession, hier die Tarifsparte der „Sozialen Arbeit “, ist ein wichtiger Baustein bei der Vertretung der Interessen einer für die Gesellschaft wichtigen Berufsgruppe. Tarifarbeit muss daher auch immer eine gerechte und faire Bezahlung im Auge behalten.

Eine Bezahlung, die im Vergleich zu anderen Berufsgruppen gesehen bei gleichwertigen Abschlüssen anderer Professionen, oft nicht mit halten kann und zurzeit trotz guter qualifikatorischer Voraussetzungen immer mehr zur Prekarisierung weiter Teile des Mittelstandes führt, und dadurch auf prekäre Lebenslagen auch der in der sozialen Arbeit tätigen Menschen hinausläuft.

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