DBSH 55 Plus

Für die KollegInnen ab 55 Jahren besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen der Gruppe 55 PLUS auch zum Ende des Berufslebens politisch zu engagieren oder einfach auszutauschen. 

Nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben stehen gewerkschaftliche und arbeitsrechtliche Vertretung nicht mehr im Zentrum der Mitgliedschaft im DBSH. 

Dennoch sind Berufs-.und Lebenserfahrung der älteren KollegInnen für die Jüngeren weiterhin gewinnbringend. Nach wie vor erfordert es die Solidarität mit den jüngeren Mitgliedern, auch nach Beendigung des aktiven Berufslebens im Verband zu bleiben!

Für die KollegInnen jenseits der 55  jedoch bringt die Mitgliedschaft noch sehr viel mehr: Eine DBSH-BAG 55 PLUS, die mehr ist als eine bloße ARBEITSgemeinschaft, die in der Gemeinschaft von BerufskollegInnen auch noch Lebenshilfe im Älterwerden bietet.

Beschreibung: Dateigröße: Download:
Flyer DBSH 55 PLUS 5.7 MB Flyer DBSH 55 PLUS

Eine Gruppe entsteht...

1995 wurde von einigen Berufsverbandsmitgliedern , die ihre Berufsarbeit beendeten, die Initiative zur Gründung eines DBSH-Fachbereichs 55 PLUS ergriffen. Diese erste Aktivität im DBSH wurde von älteren Mitgliedern für ältere Mitglieder gestaltet. Die Initiatoren, Gertrud Brecht, Brigitta Vagt, und Hans-Walter Berlage realisierten die Idee und richteten ihren Aufruf an die damals 900 Mitglieder im DBSH, die älter als 55 Jahre waren und fast alle eine langjährige Mitgliedschaft nachweisen konnten. Ihre tiefe Beziehung zu ihrem Berufsverband und die intensive Bindung an seine Geschichte sollte nicht verloren gehen. Der Einladung folgten 40 KollegenInnen und sie wurden in die Planung mit einbezogen. Im Rahmen dieser ersten Tagung, die in Stein bei Nürnberg im Februar/März 1995 stattfand, überlegten die Teilnehmer, welche Vorstellung sie  in einer AG des Berufsverbandes verwirklichen möchten und welche Wünsche sie im und an den DBSH haben. Diese wurden im ersten Entwurf so formuliert:

  • Wir wünschen uns die Einrichtung einer BAG der älteren Mitglieder im DBSH und möchten ein jährliches Treffen organisieren mit eigener inhaltlichen Gestaltung.

  • Wir wollen uns aus dem Berufsverband nicht zurückziehen, sondern in ihm eine aktive Rolle wahrnehmen.

  • Ein Berufsverband lebt auch aus seiner geschichtlichen Verwurzelung, die ganz wesentlich von den älteren Mitgliedern getragen wird.

Aus dieser Initiative entwickelte sich über die Jahre die Gruppe des Fachbereichs 55 PLUS.