Der lange Weg zum Einheitsverband

Die DBSH-Broschüre  "Der lange Weg zum Einheitsverband" belegt diese Tradition und nennt wichtige Daten zur berufsverbandlichen Entwicklung. Diese Broschüre wurde erstellt 1999 von Susanne Zeller und der redaktionellen Mitwirkung von Heidi Koschwitz, Petra Beelich, Gaby Haas, Harald Vogel, Günther Weinz.

Bereits 1893 gründeten Jeanette Schwerin, Minna Cauer, Lina Morgenstern, Henriette Goldschmitt u.a. die ersten "Mädchen- und Frauengruppen für soziale Hilfsarbeit" in Berlin.
Im Jahr 1900 führte Alice Salomon ihre erste Ausbildungs- gruppe für soziale Arbeit zum Abschluß. Soziale Arbeit als Ausbildungsberuf wurde damit im Jahr 2000 hundert Jahre alt.

Und nur wenig später, 1903, gründete sich der erste Berufsverband von sozial tätigen Frauen der ev. Kirche, der "Verband der Berufsarbeiterinnen der Inneren Mission" entstand in Berlin. Und 1912 gründete sich der "Verband der Jugendgruppen und Gruppen für soziale Arbeit" .

Damit kann der DBSH auf eine bald 100-jährige Tradition der berufsverbandlichen Tätigkeit zur Sozialen Arbeit zurückblicken. In dieser Zeit war die berufsverbandliche Entwicklung immer eng mit den politischen Verhältnissen und den jeweiligen Funktionen der Sozialen Arbeit verknüpft. Insbesondere Frauen waren und sind daran beteiligt, den Stellenwert der Sozialen Arbeit in der Wahrnehmung durch Gesellschaft und Politik auszubauen.

Beschreibung: Dateigröße: Download:
Historische Broschüre Der lange Weg zum Einheitsverband 29 kB Historische Broschüre
Der lange Weg zum Einheitsverband